»Ist das Glück?«

Ne­ben ei­ni­gem an­de­ren ar­bei­te ich mo­men­tan an ei­nem grö­ße­ren Pro­jekt, es be­gann in voll­kom­me­ner Frei­heit und ent­wi­ckel­te sich na­tür­li­cher­wei­se ge­sund und kraft­voll, im Lau­fe des Pro­zes­ses hin zur Pro­duk­ti­on gibt es vie­le Mo­men­te, Kor­rek­tu­ren und Dia­lo­ge, hin­ter de­nen in­ter­es­san­te Ge­schich­ten lau­ern, Ge­stal­tung ist im­mer zu ei­nem gro­ßen Teil auch Psy­cho­lo­gie und be­wegt sich in ei­nem zu­tiefst mensch­li­chen Raum, jeg­li­che aus­schließ­lich das ra­tio­na­le be­rück­sich­ti­gen­de Ana­ly­se grif­fe zu kurz. Man soll­te die Ge­schich­ten no­tie­ren, ich stel­le mir ja an man­chen Ta­gen vor, dass man den Jun­gen er­zäh­len müss­te, wo­mit sie es zu tun ha­ben wer­den, und dass Pho­to­shop und In­de­sign und Kon­zept­stär­ke wich­tig sind, aber kaum ent­schei­dend, wenn es um das Er­rei­chen von Ge­stal­tungs­zie­len geht. Spä­ter.

Fach­lich in­ter­es­san­ter war für mich die Wie­der­ent­de­ckung der hand­fes­ten Trans­pa­renz, nicht also je­ner di­gi­ta­len Si­mu­la­ti­on, die aus kaum ei­ner Ge­stal­tung mehr weg­zu­den­ken ist, son­dern die tat­säch­li­che In­fra­ge­stel­lung des phy­sisch Opa­ken. We­ni­ger ver­schwur­belt: Trans­pa­ren­te Blät­ter fin­de ich schön, ich hat­te die­se Op­ti­on bei­na­he ver­ges­sen. Die Ar­che­ty­pen des letz­ten Bei­trags zäh­len zur di­gi­ta­len Gat­tung, eine Idee zwei­ter Gat­tung hat­te ich vor­hin, ich bas­te­le ge­ra­de dran, wer­de den Ent­wurf spä­ter hier zei­gen und habe nicht übel Lust, das auch tat­säch­lich zu pro­du­zie­ren.

Aber wenn ich auf et­was ver­trau­en kann, dann dar­auf: Die­se Lust wird mir recht­zei­tig ver­ge­hen. Und das ist auch gut so.