Gut sein, und bes­ser?

Im kur­zen Ver­schnau­fen habe ich die­se Ta­gung ent­deckt, Ethik & Mo­ral in Kom­mu­ni­ka­ti­on & Ge­stal­tung, das ist ge­n­au mein Ding, ich be­schäf­ti­ge mich so lan­ge da­mit, wie ich mei­nen Be­ruf aus­übe. Geht das ei­gent­li­ch, Wer­bung zu ma­chen, und den­no­ch ehr­li­ch zu blei­ben? Ich ver­su­che das, min­des­tens gebe ich mir Mühe, gute Ar­gu­men­te zu fin­den, auch wenn die Fak­ten dürf­tig blei­ben.

Wie er­schöpft ich in die­sen Ta­gen bin, zeigt sich in der Eu­pho­rie über eine sol­che Ta­gung, so­fort der Plan, frei zu neh­men, und dann das Er­stau­nen dar­über, dass all das schon ein Jahr ver­gan­gen ist. Ethik und Mo­ral von ges­tern, trau­rig für mich und gleich­zei­tig prak­ti­sch, kein War­ten von Nö­ten, ein Vi­deo ist schon ge­fun­den: Prof. Ger­trud Nol­te re­fe­riert, bei­na­he künst­le­ri­sch, ein biss­chen zu ver­schwur­belt für mei­nen Ge­schmack, und ein biss­chen zu schnell, aber was be­deu­tet schon Ge­schmack, wenn es um Ethik geht. Wäre gern, hät­te gern, aber jetzt erst mal Ur­laub, ab Mon­tag. Nicht mehr kom­pli­ziert sein, für ein paar Tage.