Da­ten­schutz

Die Be­trei­ber die­ser Sei­ten neh­men den Schutz Ih­rer per­sön­li­chen Da­ten sehr ernst. Wir be­han­deln Ihre per­so­nen­be­zo­ge­nen Da­ten ver­trau­lich und ent­spre­chend der ge­setz­li­chen Da­ten­schutz­vor­schrif­ten so­wie die­ser Da­ten­schutz­er­klä­rung.

An­to­ni

Zu Be­ginn war ich un­ter den Lä­cheln­den, die­sen ers­ten gro­ßen Mehr­sei­ter fand ich klas­se, vie­les an der all­täg­li­chen De­tail­ar­beit vor­erst schlimm. Der Feu­er­spot war schreck­lich, dach­te ich, aber lang­sam ahne ich das Kon­zept da­hin­ter, und das vor al­lem, weil ich hun­der­te der al­ten An­zei­gen ken­ne und die Hal­tung da­hin­ter – was ge­schieht ist nichts Hal­bes, son­dern ein kras­ser Bruch. Die ver­su­chen eine kom­plet­te Neu­po­si­tio­nie­rung und sind weit weg von dem Spa­gat zwi­schen an­ge­spro­che­ner Ziel­grup­pe und tat­säch­li­chen Käu­fern. Ge­fällt mir zu­neh­mend, ist mu­tig, und kann nur so lau­fen, wenn es der Plan des Un­ter­neh­mens ist.

Man kann Tes­la nicht ge­nug dan­ken für den fri­schen Wind auch in an­de­ren Köp­fen.

J.

Sie er­zähl­te Ge­schich­ten von ih­rem Kind und aus ei­ner Rea­li­tät, die so voll­kom­men an­ders war, als die ge­wohn­te ei­ge­ne. Manch­mal muss­te ich schmun­zeln, weil ihr Kind und sein An­ders­sein mei­nen ei­ge­nen Selbst­ver­ständ­lich­kei­ten je­den Bo­den ent­zog. Das moch­te ich, im­mer. »Ei­gent­lich ist schon das At­men zu viel ver­langt«, schreibt sie nun, es ist ein Nach­klang zum Tod ih­res Kin­des. Das trifft es gut, denn die Kraft des Le­bens zeigt sich wohl auch dar­in, dass Men­schen es schaf­fen, sich nicht selbst auf­zu­ge­ben selbst dann, wenn sie es ei­gent­lich wol­len.

Ich ken­ne sie nicht wirk­lich, oder eben nur so, wie man je­man­den kennt, der auch schreibt und das in ei­nem Um­feld tut, in dem man sich eben­falls be­wegt. Und doch be­rührt es mich sehr, aus den un­ter­schied­lichs­ten Grün­den. Ei­ner der we­ni­ger wich­ti­gen ist der Ver­lust ei­ner Ge­mein­schaft, die mir für ei­ni­ge Jah­re sehr viel ge­ge­ben hat, da­mals, als Blogs noch das neue gro­ße Ding wa­ren.

Er­in­ne­re mich noch an das Stau­nen über Twit­ter, das ganz neu war und voll­kom­men un­lo­gisch, 140 Zei­chen, wozu soll­te das gut sein? Wir ha­ben uns den­noch un­se­re Na­men ge­si­chert, wie bei all den an­de­ren Diens­ten, die folg­ten. Man weiß ja nie. Wenn ich zu­rück­schaue, kann ich gar nicht ge­nau sa­gen, ob es die Ma­cher von Twit­ter wa­ren und ihre Gleich­ge­sinn­ten, die al­les Fol­gen­de los­tra­ten, oder ob sie schlicht viel wei­ter wa­ren in ih­rem Den­ken und der Ein­schät­zung, was die Ent­wick­lung des Net­zes, der so­zia­len Me­di­en, des Seins und Ver­hal­tens der Men­schen be­trifft.

Mir kommt es vor, als sei ich aus mei­nem Dorf ver­trie­ben wor­den, wo je­der sich kennt, wohl wis­send, dass die Welt grö­ßer ist, aber die Ge­mein­schaft auch zu so et­was wie ei­nem Ge­fühl di­gi­ta­ler Hei­mat führ­te. Al­les war lang­sa­mer, im Grun­de ver­netz­ter in sei­nem Wech­sel­spiel von Le­sen und Schrei­ben, Teil­ha­be und Kom­men­tar. Die Welt ist kür­zer ge­wor­den und schnel­ler, und in al­len wach­sen­den Mög­lich­kei­ten und Chan­cen hat sich gleich­zei­tig das Flüch­ti­ge breit ge­macht, es hat Be­sitz von uns er­grif­fen und die Funk­tio­na­li­sie­rung der In­ter­ak­ti­on wird so klar wie nie zu­vor.

Sie be­dankt sich für die An­teil­nah­me, auch in Tweets. Und ich muss schlu­cken.

Er­wach­sen wer­den

Vor ei­ni­gen Jah­ren sah ich ei­nen Wer­be­spot, der zu den schöns­ten ge­hört: Zwei klei­ne Jungs er­klä­ren das Kon­zept ei­ner Tech­no­lo­gie auf eine für je­den Re­zi­pi­en­ten er­in­ner­te, zu­min­dest aber ver­ständ­li­che Wei­se, nur eben ohne ein ein­zi­ges Wort.

Jah­re spä­ter, ges­tern, sah ich ei­nen zwei­ten Wer­be­spot und muss­te so­fort an je­nen ers­ten den­ken. Auch hier nur Ge­räu­sche statt sze­ni­scher Wor­te. Der Ge­dan­ke, das die­ser neue Mensch je­nem ers­ten äh­nelt, dass er im Grun­de der glei­che sein könn­te nur äl­ter, ge­fiel mir so­fort. Er­wach­sen und groß und ein Mann, aber das Le­bens­prin­zip bleibt das glei­che.

Es bleibt die Fra­ge, ob es über­haupt mög­lich ist, dem ei­ge­nen Sein zu ent­rin­nen.

Die Nut­zung un­se­rer Web­sei­te ist in der Re­gel ohne An­ga­be per­so­nen­be­zo­ge­ner Da­ten mög­lich. So­weit auf un­se­ren Sei­ten per­so­nen­be­zo­ge­ne Da­ten (bei­spiels­wei­se Name, An­schrift oder E-Mail-Adres­sen) er­ho­ben wer­den, er­folgt dies, so­weit mög­lich, stets auf frei­wil­li­ger Ba­sis. Die­se Da­ten wer­den ohne Ihre aus­drück­li­che Zu­stim­mung nicht an Drit­te wei­ter­ge­ge­ben.

Wir wei­sen dar­auf hin, dass die Da­ten­über­tra­gung im In­ter­net (z.B. bei der Kom­mu­ni­ka­ti­on per E-Mail) Si­cher­heits­lü­cken auf­wei­sen kann. Ein lü­cken­lo­ser Schutz der Da­ten vor dem Zu­griff durch Drit­te ist nicht mög­lich.

Sta­tis­ti­sche Aus­wer­tung der Web­site-Nut­zung
Die­se In­ter­net­sei­te ver­wen­det ein Sta­tis­tik-Plug­in, die­ses Zu­satz­pro­gramm dient der sta­tis­ti­schen Aus­wer­tung der Be­su­cher­zu­grif­fe auf das Blog. Die Sta­tis­tik ba­siert auf den In­for­ma­tio­nen, die im Rah­men Ih­res Be­suchs auf dem Blog not­wen­dig an­fal­len. Die Aus­wer­tung fin­det rein lo­kal auf dem in Deutsch­land be­find­li­chen Ser­ver statt, auf dem die­ses Blog ge­hos­tet wird. Um Ihre Pri­vat­sphä­re zu schüt­zen, wird Ihre IP-Adres­se vor der Spei­che­rung in den Sta­tis­ti­ken tech­nisch un­kennt­lich ge­macht.

Kon­takt­for­mu­lar

Wenn Sie mir per Kon­takt­for­mu­lar An­fra­gen zu­kom­men las­sen, wer­den Ihre An­ga­ben aus dem An­fra­ge­for­mu­lar in­klu­si­ve der von Ih­nen dort an­ge­ge­be­nen Kon­takt­da­ten zwecks Be­ar­bei­tung der An­fra­ge und für den Fall von An­schluss­fra­gen ge­spei­chert. Die­se Da­ten wer­den zu kei­ner Zeit wei­ter­ge­ge­ben.

News­let­ter­da­ten

Wenn Sie ei­nen auf der Web­sei­te an­ge­bo­te­nen News­let­ter be­zie­hen möch­ten, be­nö­ti­gen wir von Ih­nen eine E-Mail-Adres­se so­wie In­for­ma­tio­nen, wel­che uns die Über­prü­fung ge­stat­ten, dass Sie der In­ha­ber der an­ge­ge­be­nen E-Mail-Adres­se sind und mit dem Emp­fang des News­let­ters ein­ver­stan­den sind. Wei­te­re Da­ten wer­den nicht er­ho­ben. Die­se Da­ten ver­wen­den wir aus­schließ­lich für den Ver­sand der an­ge­for­der­ten In­for­ma­tio­nen und ge­ben sie nicht an Drit­te wei­ter.

Die er­teil­te Ein­wil­li­gung zur Spei­che­rung der Da­ten, der E-Mail-Adres­se so­wie de­ren Nut­zung zum Ver­sand des News­let­ters kön­nen Sie je­der­zeit wi­der­ru­fen, etwa über den »Austragen«-Link im News­let­ter.