api

Man spei­chert ein Bild aus der App her­aus auf ei­nen Ser­ver, das Bild wird an der ei­ge­nen Face­book-Pinn­wand ver­öf­fent­licht und mit dem Ser­ver ver­bun­den. Klickt man auf das BIld, wird eine gro­ße Ver­si­on des Bil­des an­ge­zeigt, ein­ge­rahmt von ei­nem iPho­ne; das Bild kann man spei­chern. So wird es in der neu­en Ver­si­on von res­huf­f­le ge­hen, der Ser­ver ist ein­ge­rich­tet, die Funk­tio­na­li­tät steht. Das Up­date wird bald fer­tig sein: So schön, so weit, so gut.

Durch die­se Ar­beit habe ich eine bes­se­re Vor­stel­lung von der Sen­si­bi­li­tät, die es beim Um­gang mit Da­ten be­nö­tigt. Und ich habe eine Vor­stel­lung da­von, dass es bei der Viel­falt der Mög­lich­kei­ten nicht nur Ge­set­ze, son­dern auch Mo­ral be­nö­tigt, und ei­nen kla­ren Blick auf das ei­ge­ne Tun. Das ist nicht leicht, denn im Tanz von Wol­len und Sol­len ge­rät man schnell ins Strau­cheln. Ich bin ge­stol­pert. Und das kam so:

Das Bild wird in­ner­halb der iPho­ne App ge­spei­chert, das muss sein, da­mit es über das In­ter­net an den Ser­ver ge­schickt wer­den kann. Da es ge­mein­sam mit den Bil­dern an­de­rer App-Be­nut­zer auf die­sem Ser­ver ge­spei­chert wird, be­nö­tigt das Bild ei­nen ein­deu­ti­gen Na­men. Ich woll­te das lö­sen, in­dem ich den Da­tei­na­men aus der Face­book-ID bil­de und um ei­nen Zeits­tem­pel er­gän­ze. Die Ein­deu­tig­keit wäre ge­währ­leis­tet. Und die Per­spek­ti­ven wä­ren reiz­voll: Ich könn­te auf dem Ser­ver beim Auf­ruf des Bil­des er­ken­nen, wer das Bild ge­spei­chert hat, sei­ne Face­book-Freun­de an­zei­gen, all das im Web um wei­te­re Funk­tio­na­li­tä­ten er­gän­zen. Aber: Es wäre falsch. Selbst wenn alle Ein­wil­li­gun­gen hier­für zu­vor vom Nut­zer ein­ge­holt wür­den, wäre es falsch, denn man möch­te sein Bild sei­nen Freun­den zei­gen und nicht ei­ner un­ge­wis­sen Zu­kunft aus­lie­fern. Wie un­ge­wiss die­se Zu­kunft sein kann, ahnt man, wenn man sich die Face­book-API an­schaut und über die Mög­lich­kei­ten des Da­ten­zu­griffs sin­niert.

Wie leicht­fer­tig ich bei­na­he mit die­sem The­ma um­ge­gan­gen wäre, wie un­be­dacht, das lässt mich ein er­schau­dern. Und es gibt mir ei­nen Ein­druck von der Grö­ße der Ver­su­chung.